Was ist ein Comic, Comicstrip, Cartoon & Animation?

Es tauchen immer wieder Begriffe auf, die mal schnell miteinander vermischt werden oder selbst den Überblick verliert.

Was ist ein Comic?

Der Begriff „Comic“ blickte angeblich das erste Mal im 19. Jahrhundert das Licht der Welt. Dabei kommt es aus dem amerikanischen. Ich habe aber auch Informationen gefunden, dass der Begriff auch schon im 18. Jahrhundert in Großbritannien (England) benutzt wurde. Das englische Wort comic bedeutet generell „lustig“ oder „komisch“.

„Comic“ bedeutet lustig oder komisch. Generell gibt es aber natürlich auch ernste Comics auf dem Markt.

Ein Comic ist also vereinfacht gesagt eine Folge von mehreren Zeichnungen als Buch oder Heft-Form. Dabei muss ein Comic nach meinen Recherchen nicht mal Lustig sein oder eine Sprechblase haben. Obwohl für viele das genau die Gründe für ein Comic sind. Muss aber angeblich nicht sein, es reichen die Aneinanderreihung von Zeichnungen. Man denke an gewisse Superhelden-Comics die nicht immer lustig sind.

Ein Comic bzw. Comic-Strip.

Übrigens: Japanische Comics nennen sich „Mangas“.

Was ist ein Comicstrip?

Ein Comic-Strip ist eine kurze Aneinanderreihung von Bildfolgen mit etwas Text. Dabei ist dieser Comic „Streifen“ eher kurz gehalten und wird/wurde bei Zeitschriften und Zeitungen oft verwendet.

Was ist ein Cartoon?

In früherer Zeit wurden damals Bilder bzw. Entwürfe auf einem Karton gemalt. Von dem Wort Karton („carton“), leitet sich das Wort Cartoon ab. Ein Cartoon ist also aus heutiger Sicht ein einziges Bild, dass eine komische oder satirische Geschichte erzählt. Auch hier verwenden eher Zeitschriften und Zeitungen dieses Medium. Die Cartoons sind also sehr kurz gehalten und werden meißtens mit einer Sprechblase geschmückt.

Ein Cartoon.

Je nach Land und Herkunft, können sich die Begriffs-Definitionen etwas unterscheiden.

Hier muss man bei den ganzen Begriffen aber ein wenig aufpassen, denn jedes Land hat eine leicht abgewandelte Erklärung.

Im englischen beispielsweise bedeutet ein (animated) Cartoon auch einen Zeichentrickfilm.

Was ist eine Animation (Zeichentrickfilm)?

Animation ist der Oberbegriff. Es beschreibt dabei jede Technik, die durch das erstellen und anzeigen von Einzelbildern verwendet wird. Dadurch wird ein bewegtes Bild geschaffen (durch einzelne Frames bzw. Bilder pro Sekunde). Die Bilder können durch Berechnungen erstellt worden sein, durch manuelle Zeichnungen, Fotografien und vieles mehr.

Der Begriff „Animation“ definiert sich unabhängig jeglicher Erstellungstechnik.

Auch hier muss man wieder aufpassen, welches Land welche Begrifflichkeiten benutzt. Je nach verwendetem Stil oder Technik, kann sich der Begriff wieder ändern. Zum Beispiel ist ein Zeichentrickfilm, eine spezielle Form der Animation. Hier werden einzelne manuell gezeichnete Einzelbilder zu einem „Video“ zusammengefasst. Dieser Begriff wird bspw. eher im amerikanischem Raum verwendet, z.B. „animated cartoon“.

Quelle: leo.org

Im japanischen spricht man eher von „Anime“. Zum Beispiel Anime-Serien wie Dragon Ball. Letztendlich ist damit aber auch nur ein Zeichentrickfilm gemeint.

In Japan wird auch oft die 3D-Animations-Technik verweigert, da nach deren Meinung händische 2D-Zeichnungen die Oberliga sind (also es besser aussieht). Das ist nattürlich Geschmackssache, mir persönlich gefällt diese Einstellung aber sehr gut.

Traditionelle Animations-Techniken gibt es noch heute und sind nach wie vor beliebt.

2D-Zeichnungen sind auch sehr aufwendig, weswegen häufig als Alternative auf 2D/3D-Animationen mit Knochenmodellen zurück gegriffen wird.

Zusammenfassend kann also alles folgendes eine Animation sein („Jegliche Aneinanderreihung von Bildern/Fotos/Zeichnungen zu einem bewegtem Video“):

  • 2D/3D-Animation
  • Zeichentrickfilm / Trickfilm
  • Anime
  • Uvm.

Ansonsten……

Cartoons, Comics und Zeichentrickfilme müssen dabei nicht immer zwangsweise für Kinder sein. Es gibt genügend Beispiele, die erst für Volljährige geeignet sind. Cartoons können zum Beispiel auch gesellschaftskritisch sein.

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Was ist ein NFT? Was passiert mit der analogen Kunst? Ein Selbsttest!

Jeder hat es mittlerweile wahrscheinlich mitbekommen, das es einen neuen Trend gibt der sich „NFT“ nennt. Ob es sich als Käufer/Verkäufer lohnt oder ob NFTs nur eine Eintagsfliege ist, möchte ich hier anhand eines Selbsttests ein klein wenig in die Welt der NFTs eintauchen. Natürlich werde ich Blog-üblich auch meine Meinung kundtun und die Standpunkte der Befürworter, sowie der Verweigerer versuchen zu verstehen (Natürlich gehen die Diskussionen hier auseinander).

Was ist ein NFT?

Ein NFT ist grob gesagt, ein digitales Bild/Foto mit einer eindeutigen ID bzw. Kennung. Das heißt, ein NFT-Bild, NFT-Foto bzw. NFT-Kunstwerk lässt sich beliebig vervielfältigen, aber nicht die ID. Diese ID ist einmalig. Der Einfachheit halber werde ich jetzt immer von einem NFT-Bild sprechen, auch wenn damit ein Fotografisches Bild oder Ähnliches gemeint ist.

Ein NFT hat eine eindeutige ID. Genauer gesagt setzt sich ein NFT aus einem Token und einer Blockchain zusammen.

Also ich beschreibe das hier wirklich nur sehr grob und einfach erklärt.

Der Begriff Token steckt auch in der Abkürzung NFT: „Non-Fugible Token“. Ein Token ist ein bestimmter individueller Vermögenwert, dem man diesem NFT-Bild oder Foto zuschreibt. Beispielsweise 20 Euro. Ähnliches gibt es auch bei Musikrechten oder Immobilien. Dort können auch Vermögenswerte oder Funktionen in ein digitales Token überschrieben werden.

Eine Blockchain ist eine „Kette aus Informationen über das NFT“ die ein NFT-Bild mit sich trägt. Bestehend aus Code und Metadaten. Diese Blöcke werden dezentral auf z.B vielen Endgeräten gespeichert, dadurch ist die Manipulationssicherheit sehr hoch. Übrigens: Auch Kryptowährungen benutzen die Blockchain-Technologie.

Einzigartigkeit eines NFTs

Diese Ansammlung von Informationen (in einer Blockchain bzw. Datenkette) macht ein NFT-Bild einzigartig.

Ein normales digitales Bild kann auf dem PC beliebig oft vervielfältigt bzw. kopiert werden. Ähnlich wie ein analoges gemaltes Ölgemälde, das kann auch von jedem beliebig oft kopiert werden.

Ein NFT besteht aus nicht mehr veränderbaren einzigartigen Informationen.

Erst durch die NFT-Technologie (nenne ich es jetzt einfach mal), kann es als einzigartig betrachtet werden. Es wird durch eine Aneinanderreihung von (historischen) Informationen einmalig. Darin ist etwa die Information enthalten, wer ein NFT-Bild wann gekauft hat. Wer hat es wann erstellt? Welchen Wert (Token) hatte es und hat es aktuell? Bei einem analogen Ölgemälde könnte man sagen, es wird Einzigartig durch die verwendeten Farben und deren Alter (Erstellungsdatum). Das Alter eines Gemäldes kann sehr gut geschätzt werden. Es besteht sozusagen auch aus historischen originalen Informationen, die extrem schwer kopiert werden können.

Die Wertigkeit der Kunst

Nehmen wir mal ein Wallpaper-Bild für unseren PC als Desktophintergrund. Ich denke das kennen und verwenden fast alle. Was unterscheidet also ein NFT-Bild auf meinem PC als Wallpaper, mit einem baugleichen Nicht-NFT-Wallpaper-Bild oder das Foto eines beliebigen Ölgemäldes eines bekannten Malers? Es gibt also genügend Varianten, die mich nichts kosten. Ich kann teilweise völlig kostenlos Wallpaper herunterladen und privat als Desktophintergrund verwenden. Geschäftszwecke sind wieder ein anderes Thema, außer jemand malt und fotografiert seine eigenen Bilder.

Ich kann für private Zwecke völlig kostenlose Wallpaper bzw. Desktop-Hintergründe verwenden.

Warum also Geld für NFTs ausgeben? Richtig, es kommt auf den Wert an, den wir einem Objekt zuschreiben. Wie an der Börse, wenn jemand mit Unternehmensaktien handelt. Spekulanten kaufen Aktien, weil sie glauben eine Aktie hat einen bestimmten Wert oder wird in Zukunft einen bestimmten (erhofften) Wert haben. So ist es auch bei NFTs. Es ist ein Anlageobjekt, wie es auch ein analoges Öl- / Acrylgemälde eines Künstlers sein kann.

NFTs sind auch Anlageobjekte.

Zur Veranschaulichung: Theoretisch könnte auch ein Sack Kartoffeln eine Million Euro Wert sein. Es müssten sich nur Käufer dafür finden. Wenn jemand sagt, das wäre die seltenste Art von Kartoffeln, mit einem überaus vorzüglichem Geschmack. Ganz schwierig in der Zubereitung. Bestimmt gäbe es Käufer für diese seltenen Kartoffeln.

Digitale Tranformation

Die Kunst wurde somit also in die digitale Welt transformiert.

Wir sind also an dem Punkt angekommen, in dem wir einem digitalen Objekt einen gewissen Wert zuschreiben können. Das ist doch toll oder? Je nachdem wen man frägt, erhält man unterschiedliche Meinungen. Das ist auch ganz normal. Wir müssen abwarten, ob der Hype um NFTs abflacht oder relativ stabil bleibt. Nichtsdestotrotz glaube ich persönlich, wird es uns nun für immer begleiten. Jeder der nun an das große Geld glaubt, muss bedenken, dass auch NFTs einen Marktwert erhalten – die Frage ist nur, gibt es genügend Spekulanten bzw. Marktteilnehmer für dein NFT-Bild? Dieser Wert kann hoch oder niedrig sein, wie bei allem anderen auch. Das ist wie in der realen Welt äußerst schwierig und hängt von zig Faktoren ab: Netzwerk, Bekanntheitsgrad, Zeichenstil, Glück, Zeitpunkt und vieles mehr.

Mein Selbsttest

Welche Erfahrungen habe ich nun gemacht?

Zuerst habe ich mich gestreubt, NFTs zu erstellen. Aber wie so oft, habe ich mich mit der Thematik gedanklich auseinandergesetzt und neutral und fast unvoreingenommen betrachtet. Deshalb habe ich es dann irgendwann einfach mal selbst ausprobiert! Who cares?

Es gibt viele verschiedene Webseiten bzw. NFT-Kunstmärkte, bei denen es möglich ist seine Werke zu verkaufen. Ein Beispiel ist Rarible. Ein Hindernis gibt es da noch. Für NFTs benötigt man sogenannte Wallets. Mit diesen Wallets (Geldbörsen) wird beispielsweise in der Währung Etherum (Kryptowährung) bezahlt oder du bekommst den Betrag vom Käufer deines NFT-Bildes. Dort wird auch das NFT Portfolio aufgelistet.

Man zeichnet also sein Werk, lädt es auf der Webseite hoch, beschreibt es mit diversen Metadaten und speichert alles. Danach kann man das Bild „einfrieren“ (freezen). Das bedeutet, es ist nicht mehr veränderbar. Es ist sogesehen nicht mal mehr löschbar. Selbst, wenn du einen Fehler gemacht hast. Denn die Blockchain usw. wurde ja schon kreiert. Sie existiert nun für immer, denn sie wurde ja schon vergeben (eine bestimmte ID-Zeichen-/Nummerabfolge). Es gibt Möglichkeiten dein NFT-Bild unsichtbar zu machen, gelöscht wird es aber in dem Sinne nicht. Ganz schön kompliziert das Ganze was?

Danach jedenfalls, legst du den Wert des NFT-Bildes fest. Beispielsweise 0.21 Etherum. Die Umrechnung in Euro wird ebenfalls angezeigt. Nun wird dein Bild gelistet, wie in einem Auktionshaus. Du kannst nun auch auswählen, wie lange dein NFT-Bild gelistet wird. Beispielsweise 7 Tage oder du kannst festlegen, dass ein beliebiger Käufer seinen Wunschbetrag anbietet, es quasi ersteigern kann. Wenn ein Käufer das Bild ersteigert, taucht das digitale NFT-Wertobjekt in dem Wallet auf. Ähnlich wie in einem Aktienportfolio.

Das Etherum-Logo. Credits: etherum.org

Du kannst NFTs wie bei einer Kunst-Auktion versteigern.

Es gibt viele Möglichkeiten und viele Portale. Es gibt sogar Auktionshäuser, in denen kommst du nur mit einer Bewerbung rein. Quasi eine geschlossene Gesellschaft. Dabei kann es schon einige Aufnahmekriterien geben.

Bisher habe ich keinen Umsatz gemacht und ein paar NFT-Bilder veröffentlicht. Allerdings liegen meine Accounts seit einem Jahr brach, d.h. ich habe mich dort nicht mehr angemeldet. Aus Zeitgründen etc. Vielleicht werde ich mich wieder anmelden. Allerdings muss ich sagen, war ich am Ende des Tages von den Portalen nicht ganz begeistert. Teilweise sind sie kostenlos, aber nur mit Feature-Einschränkungen. D.h. bestimmte Funktionen kannst du dann einfach nicht benutzen. Das ganze kann also doch etwas ins Geld gehen, wenn du alle Funktionen nutzen willst.

Anbieter fluten den Markt mit Bildern im Sammelkarten-Stil.

Das zweite was mir aufgefallen ist, ist dass es zig Anbieter gibt, welche den Markt mit tausenden Bildern fluten. Eventuell wird das per KI-Bilderstellung durchgeführt, genau weiß ich es nicht. Es gibt also NFT-Bilder die ähnlich wie Sammelkarten aufgebaut sind. Es gibt zum Beispiel von einem bekannten Creator einen Affenkopf in tausenden verschiedenen Variationen. D.h. mit einem anderen Hut, mal mit einem Piercing oder mit einer Zigarre. Tausende Ausführungen. Das ganze gibt es dann mit Elefanten, was auch immer. Was ich schade finde ist, es geht die Einzigartigkeit eines Kunstwerks verloren. Hier wird der Markt einfach mit ähnlichen Bildern geflutet. Kleine Anbieter gehen dabei meißt unter. Natürlich kommt es auf das Portal an, ich konnte nicht alle testen. Aber haben die Portale wirklich viele Käuferschichten? Wer weiß… Spaß gemacht hat dieses Projekt nicht wirklich, man hat das Gefühl in der Flut unter zu gehen. Ich denke so wird es vielen gehen. Hier ist es aber natürlich wichtig – wie bei allem anderen auch – in Netzwerken präsent zu sein und Follower zu sammeln. Mit viel Müh, wird man dann vielleicht seine kleine Fan-Gemeinde haben, die das NFT abkaufen (oder durch Glück bei einer Auktion). Aber das ist wie bei allem anderen eben auch. Sei es ein Sack Kartoffeln, den man verkaufen möchte oder ein einzigartiges Kunst-Gemälde – bekannt oder unbekannt sei mal dahingestellt.

Wenn du ein NFT des Künstlers erwirbst, erwirbst du nicht die Rechte an dem Bild. Das Urheberrecht bleibt bestehen, das Kunstwerk gehört immer noch dem Künstler.

Letztendlich denke ich, haben NFTs sicherlich eine gewisse Daseinsberechtigung. Künstler, welche überwiegend in der digitalen Welt unterwegs sind, freuen sich meißt über diesen Trend. Denn es ist eine Möglichkeit sein digitales Kunstwerk zum Unikat zu machen. Wer damit starten will, muss sich aber mit den meußt englischsprachigen und service-fernen Auktionsportalen auseinandersetzen. Nicht alle werden sich dort wohl fühlen. Das muss man mögen. Arbeit reinstecken muss man ebenso, wie bei allem anderen auch. Dementsprechend muss sich jeder also genau überlegen, ob er/sie das möchte. Denn es ist (immer noch) mit analoger Kunst möglich, bekannt zu werden. Je nachdem, wo man sich am wohlsten fühlt.

TiRock7 – Studios

Was sagt ein Bild aus?

Dieser Beitrag spiegelt eher meine Meinung wieder und es ist generell ein heiß diskutiertes Thema. Es hängt auch sicherlich von den Werten und Neigungen jedes Einzelnen ab. Dennoch versuche ich so neutral wie möglich zu bleiben.

Assoziation von Objekten

Bilder sagen bekanntlich 1000 Worte und ja in Bildern kann wirklich einiges interpretiert werden. Dabei ist es egal ob es Kamerafotos sind oder selbstgemalte Gemälde. Wobei meiner Meinung nach Kamerafotos eher eine klarere Sprache sprechen können, auf Grund der Details im Bildauschnitt. Natürlich sieht man nicht den Ausschnitt um das Foto herum (brennweitenbedingt). Aber das ist bei der Leinwandgröße ja ebenso, auch die ist begrenzt. Es braucht jedenfalls erheblichen Aufwand seitens des Künstlers, die gleiche Detailtiefe wie eine moderne Kamera zu erreichen.

Ein Foto oder Bild/Gemälde ist nur eine Momentaufnahme. Der Kontext ist erst mal unbekannt.

Es hängt davon ab, welche Erfahrung ein Einzelnes Individuum mit Etwas gemacht hat. Beispielsweise kann jemand mit einem Ball etwas positives oder negatives verbinden (oder mit welchem Gefühl auch immer). Dementsprechend wird auch das Bild danach bewertert und was mit dem Gesehenen assoziiert wird.

Vermutlich werden die meißten mit dem Meer/Strand Entspannung, Urlaub und Ruhe verbinden. Aber es wäre auch möglich, Tiefe, Ungestümtheit und Verborgenheit damit zu verbinden. Ihr seht, es gibt viele Möglichkeiten.

Ein Bild ist eine Komposition aus vielen Faktoren wie etwa Farben, Ausschnitt, Winkel, Detailgrad, Objekten, Helligkeit, Umgebung/Umwelt, uvm.

Aber kommen wir nun von den eigenen Erfahrungen die wir mit Etwas verbinden zur Geschichte eines Bildes.

Die Geschichte des gemalten/fotografierten Bildes

Damit meine ich alles, was sich um das Bild abspielt. Wie ist das Bild entstanden? Welcher Künstler/Fotograf hat das Bild gemacht/gemalt? Was wollte damit ausgesagt werden? War es vielleicht sogar eher ein spontanes Ereignis/eine spontane Idee? Warum die Farben? Warum die Größe/der Ausschnitt? Was wurde verworfen? Da gibt es vieles, was der unbekannte Betrachter erst mal nicht weiß.

Ist denn die Geschichte so interessant bzw. sollte man nicht einfach in die Welt des Bildes eintauchen? Einfach das Bild die eigene Geschichte selbst erzählen lassen, seiner Fantasie freien Lauf lassen? Ja, es ist natürlich alles möglich, es kommt auf die Vorlieben des Einzelnen an. Am Ende des Tages wird man natürlich trotzdem in die Diskussion gehen. Wenn man allein das Bild betrachtet, wird wohl zuerst die Welle der Fantasie einschlagen.

Die Geschichte ist vielfältig. Der Eine weiß mehr, der andere weniger. Eintauchen wird wohl jeder selbst in seine eigene Welt.

Es liegt im Auge des Betrachters. Für den Einen sind es eher die leuchtenden Farben des Sonnenunterganges für die Andere ist es  vielleicht ein speziell gesschwungener Stamm eines Baumes.

Und nun?

Am Ende des Tages, ist es ein Aufeinandertreffen vieler „Meinungen“ und „Werte“ der Bild-Betrachter. Am Ende entscheidet jeder für sich, ob es einem gefällt oder nicht. Oft habe ich gehört, dass die Entscheidung sogar innerhalb von Sekunden unterbewusst gefällt wird. Der Faktor mag sicherlich mit reinspielen. Doch kann man trotzdem in ein Bild eintauchen oder in sich selbst, auch wenn das Bild nicht gefallen sollte. Das kann ebenfalls sehr interessant sein. Sich selbst zu fragen, warum genau gefällt es mir nicht? Vielleicht ist es ja in meinem Sinne schön, aber das Genre ist nicht meins? Auch hier gibt es zig Gründe.

In ein Bild eintauchen bzw. zum nachdenken anregen, gleich ob es gefällt oder nicht – selbst da ist wohl schon das Ziel der meißten Künstler erreicht.

Ich gehe mal davon aus, dass die meißten Künstler nicht denken „Wird mein gemaltes Bild jemandem gefallen?“. (Vermutlich wird man sich wohl oder übel trotzdem dabei ertappen). Viel eher ist doch die Frage „Ich male was mir liegt/gefällt und am Ende wird es zum nachdenken anregen, gleich ob es nach beliebigen Werten beurteilt wird“. Da freut sich doch jeder Künstler. Mit Kritik muss so oder so umgegangen werden. Die wird es immer geben und je berühmter wohl jemand ist, desto mehr wachsen die jeweiligen Gruppen.

Sich von den Gedanken anderer zu befreien ist wohl auch eine gewisse Kunst. Oder frägt sich ein Profi-Fussballer „Wird mein Spielstil jemanden gefallen?“. Eher nicht, der Fokus liegt auf die Konzentration der eigenen Stärken und deren Umsetzung. Möglichst keine Beeinflussung von außen (im Stadion vermutlich nicht immer einfach).

Personen mit weitreichenden Netzwerken, die dann die Macht haben einem Bild oder Foto einen gewissen (niedrigen bis hohen) Wert zuschreiben können… das ist wieder ein anderes Thema. In diesem Sinne…

🙂

Ausrichtung auf abstrakte Malerei

Zuletzt habe ich ja das Nashorngemälde gemalt mit Acrylfarben. Für dieses Bild ist aktuell der Schattenfugenrahmen in Arbeit. Allerdings werden sich meine Hauptbilder ändern bzw. die Ausrichtung der Gemälde in eine andere Richtung bewegen.

In manchen Zeichnungen oder Gemälden habe ich den Surrealismus schon ein paar Mal verwendet!

Das ist natürlich nur eine alte Skizze:

Es geht eher in die Richtung Landschaftsbilder gepaart mit leichtem Surrealismus.

„Der Surrealismus ist destruktiv, aber er zerstört nur das, was er als Einschränkung unserer Vision ansieht.“ -Salvador Dali

Hier noch eine Skizze von mir:

Was auch ziemlich abstrakt gemalt ist, war mein vor ein paar Jahren gemaltes Acrylgemälde. Es ist zwar in Farbe, aber die Schwarz-/Weiß-Version finde ich auch ziemlich gut:

Surrealismus ist natürlich Geschmackssache… wie alles andere auch. In dem Bild ist der Surrealismus-Anteil sehr hoch, ich denke der zukünftige Anteil dürfte geringer ausfallen.

Ein leichter Surrealismus wird von nun an dabei sein!

Lasst euch überraschen.

TiRock7 – Studios

Mein erstes gemaltes Bild

Lang ist es her… sehr lang. Mein erstes (bekannt dokumentiertes) gemaltes Bild war eine Kombination mit einer Collage. Danach oder im selben Jahr, gab es noch ein paar weitere Bilder.

Die Maus ist dabei recht gut getroffen, auch wenn dabei nur einfache Stilmittel verwendet wurden. Links oben sieht man ganz leicht eine gezeichnete Sonne. Alle Bilder liegen mir noch als Original vor.

Zeichnungen helfen, Erinnerungen zu verarbeiten.

Hier ist ein weiteres Bild, welches ein Haus mit Garten zeigt. Ein wohl sehr häufiges Bild bei Kindern. Was das Objekt rechts in der Mitte ist, möchte sich mir leider nicht erschließen – auch wenn ich selbst der Urheber bin.

Nicht nur Zeichnungen, sondern auch Comics habe ich sehr oft gemalt.

Die verwendeten Farben, dürften Wasserfarben sein, welche sehr häufig verwendet wurden bzw. werden. Ich male nur selten mit Wasserfarben, finde aber, dass diese eine ganz besondere Eigenschaft haben und zwar das verlaufen bzw. vermischen von Farben. Da können sich sehr coole Muster ergeben.

Aktuelle Gemälde findest du in meiner Galerie. Alle Comics findest du auf dieser Seite. Schaue also gerne vorbei, folge mir und verpasse so nichts mehr.

Hast du noch Sachen aus Kindheitstagen? Schreibe doch einen Kommentar.

Mein erster Comic

Ja, ihr dürft dieses wahre Meisterwerk auch bestaunen ?. Nein im Ernst, ich will euch mein erstes Comic, den ich als junges Kind gezeichnet habe, nicht vorenthalten.

Es zeigt einen Jungen, der nicht immer das gleiche essen möchte. Angelehnt an den „Suppenkasper“. Vielleicht kennt noch jemand die Geschichte. Ja, diese Geschichte hat mich wohl so fasziniert, dass ich wohl einen Comic zeichnen musste.

Es soll wohl auf einfache Weise zeigen, dass es nicht gesund ist, immer das gleiche zu essen.

Dieser Comic und viele andere Zeichnungen habe ich letztens aus meiner Zeichenmappe gekramt, die meine Eltern zuvor liebevoll aufbewahrt hatten.

Erst ist es seltsam sich seine „alten Sachen“ anzusehen, doch dann irgendwie gut zu wissen, wie lange man sich einer Sache widmet und widmen kann – dem Zeichnen|Malen als Hobby.

Einige meiner alten Comics aus der Kinder- und Jugendzeit findet ihr in der Galerie.

Viele Comics, die ich gezeichnet habe, haben einen schwarzen Humor. Weitere Comics aus meiner Vergangenheit werde ich bald noch auf der Webseite hochladen.

Aktuelle Comics findest du in der Galerie oder auf Instagram. 2D-Kurzvideos auf Youtube. Also schau doch gerne mal auf einer Plattform vorbei, folge mir und verpasse nichts mehr.

Habt ihr auch Erinnerungsstücke aus den Kindheitstagen? Gerne könnt ihr einen Kommentar schreiben, ich lese mir alles durch.

TiRock7 – Studios

Tipps | Mit einfachen Comics anfangen

Wenn du mit Zeichnungen, Comics bzw. Animationen anfangen willst, ist es am besten ganz „einfach“ anzufangen. Klar manche möchten vielleicht sehr ausgefeilte aufwändige Zeichnungen machen, aber das ist manchmal gar nicht notwendig.

Bei Comics reicht manchmal einzig die Message.

Einfache Comics mit ausreichender Message.

Du siehst der kleine Cartoon ist sehr einfach gehalten. Er hat nicht den schönsten Style, aber er transportiert ausreichend deine Message.

Was hat das für einen Vorteil?

Nun, du wirst wohl öfter bzw. regelmäßig Zeichnungen generieren wollen, aber je aufwendiger sie sind, desto länger benötigst du. Gerade am Anfang kann das viel Zeit kosten, weil du ggf. noch nicht so geübt bist.

Mit „einfacheren“ Zeichnungen hast du am Anfang ein größeres Erfolgserlebnis.

Mit der Zeit kannst du natürlich den Detailgrad deiner Zeichnungen steigern.

Etwas aufwendigere Zeichnung für ein Comic oder ein Video.

Der größte Vorteil ist, dass du am Anfang mehr Zeit für die Story oder andere Dinge hast. Nach und nach kannst du dich dann steigern. Wenn deine Fähigkeiten mit der Zeit steigen, kannst du auch aufwendigere Zeichnungen erstellen – mit dem gleichen Zeitaufwand.

Ein Beispiel

Es gibt die Stickmans, in Deutsch Strichmännchen. Häufig verwendet, einfach und wenn sie gut gemacht sind völlig ausreichend.

Strichmännchen dürfte jeder kennen.

Man findet sie in 2D Animation, Smartphone Spielen und Comics.

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Nashorn in der Savanne (Gemälde)

Dieses Acrylgemälde zeigt ein Nashorn in der Savanne. Das ursprüngliche Nashorn Bild wurde in Südafrika aufgenommen. Die Hintergründe wurden nach Belieben und nach Wunsch geändert.

Nashörner gehören zu den bedrohten Tierarten und deren Hörner sind von illegalen Wilderern leider beliebt. Die Hörner werden deshalb meistens gleich durch die Behörden/Rangern abgetrennt, damit für das Nashorn keine Gefahr mehr besteht.

Trotz dem abtrennen der Hörner durch Behörden, sind Nashörner vor Wilderern nicht sicher.

Nashorn in der Savanne (Acrylbild 130×90, Süd Afrika)

In dem Acrylbild des Künstlers wurden die Hörner nachträglich eingefügt, denn im Original besitzt das Nashorn keine Hörner mehr. Daher ist das Gemälde gegenüber eines Fotos einzigartig.

Wer sind die Vorfahren der Nashörner?

Die nächstgelegenen Verwandten von Nashörnern sind Tapire und Pferde. Der Vorgänger bzw. das „Ur-Nashorn“ hieß Paraceratherium und lebte vor ca. 22-34 Millionen Jahren. Hoffen wir, dass unsere Nashörner in Zukunft überleben werden, denn es schreibt bereits seit Millionen von Jahren Geschichte.

TiRock7 – Studios

Das Universum und seine undendliche Weite

Die Entfernungen im Weltall sind unvorstellbar. Trotzdem möchte ich Dir einen Eindruck der Entfernungen geben – z.B. die Reise zum nächsten Sonnensystem Alpha Centauri. Doch fangen wir erst mal klein an.

Die bemannte Rakete Apollo 10 flog zum Mond mit einer Geschwindigkeit von ca. 11 km/s bzw. 40.000 km/h und hält bis heute den Rekord. Also etwa 40 mal schneller als ein Flugzeug und 250 mal schneller als ein PKW. Also schon ganz schön schnell. Doch ich muss Dich enttäuschen, das ist überhaupt nicht schnell.

Apollo 10 hält bis heute den Geschwindigkeitsrekord.

Das nächste Sonnensystem Alpha-Centauri ist mit einer Entfernung von etwa 4,3 Lichtjahren sehr weit entfernt und doch unser direkter Nachbar. Ein Lichtjahr ist ca. 9.460.730.472.580 Kilometer lang. Würden wir ein Lichtjahr mit der Apollo 10 fahren wollen, bräuchten wir 27.000 Erdjahre – bis Alpha-Centauri sogar ca. 110.000 Jahre. Also schier unmöglich.

Credits: NASA/JPL-CALTECH

Die Geschwindigkeiten im Überblick

■ PKW: 250 km/h – 0,036 km/s

■ Passagierflugzeug: 1000 km/h – 0,26 km/s

■ Apollo 10: 40.000 km/h – 11 km/s

■ Nuklearantrieb: 720.000 km/h – 200 km/s

■ Lichtgeschw.: 1.080.000.000 km/h – 300.000 km/s

Entfernungen | Größenverhältnisse

■ Erdumrundung – 40.000 km

■ Erde zu Mond – 384.000 km

■ Erde zu Sonne – 150.000.000 km

■ 1 Lichtjahr – 9.460.730.472.580 km

■ 4,3 Lichtjahre – Alpha-Centauri / Nächster Planet

Der näheste Alienplanet dürfte bei Alpha Centauri (Alien-Sonnensystem) liegen.

Wirklich überlegenswert wäre ein bemannter Flug mit Lichtgeschwindigkeit. Denn Licht fliegt mit knapp 300.000 km pro sekunde und legt in einem Lichtjahr eben 9,4 Milliarden km zurück – also sehr schnell!

Ein Beispiel mit Lichtgeschwindigkeit

Lichtgeschwindigkeit! Fast 300.000 km pro SEKUNDE. Das wäre im Vergleich 7,5 mal um die Erde in EINER Sekunde. Wenn da einem nicht “schwindelig“ wird. Bis zur Sonne braucht das Licht über 8 Minuten, ein “Katzensprung“. Sagenhafte 8 Minuten. In dieser Zeit ist mein Brötchen im Ofen fertig.

Allein schon das Sonnenlicht benötigt 8 Minuten zur Erde in Lichtgeschwindigkeit.

Die Entfernung zu Alpha Centauri beträgt mit 4,3 Lichtjahren also 40,3 Billionen km. Über 4 ERDJAHRE bräuchten wir dennoch mit dem Lichtantrieb zu unserem Nachbarort. Die Frage nach einer Tüte Zucker, würde ich deshalb sein lassen.

Mit 2 Jahren Erforschung des Systems und Rückflug kämen wir auf 10 Erdjahre. Dennoch, 10 Erdjahre wären trotzdem verkraftbar. 

Für Astronauten vergeht die Reisezeit bei hohen Geschwindikgkeiten übrigens langsamer. Das heißt die Zeit auf der Erde vergeht schneller, als ein bei einem Lichtgeschwindigkeits-Reisenden Raumschiff. Berechnungen zufolge wird geschätzt, dass bei einem 99,0%igen Lichtgeschwindigkeits-Flug nach Alpha-Centauri, die Zeit auf einem Raumschiff sogar nur ein paar Wochen oder Monate dauert – während auf der Erde über vier Jahre vergangen sind! Die Weltraum-Ausdehnung ist hierbei aussen vor gelassen (Urknall-Theorie). Eine Erklärung für die unterschiedlichen Zeitverläufe auf der Erde und im All, ist die Relativitätstheorie von A. Einstein. Diese besagt, dass bei steigender Geschwindigkeit eines Objekts auch die Zeit für dieses Objekt immer langsamer vergeht. Also eine Uhr tickt auf dem Raumschiff langsamer, als auf der Erde. Das wurde sogar nachgewiesen, wenn auch im Millisekundenbereich.

Die Zeit vergeht auf der Erde schneller, als außerhalb.

Credits: NASA/ESA/Hubble/Judy Schmidt

Der Laserantrieb als Alternative

Ein vielversprechender Antrieb soll der Laserantrieb sein, welcher ein bemanntes schweres Raumschiff auf ca. 1000 km/s beschleunigen kann. Das sind zwar leider nur 0,3% Lichtgeschwindigkeit, aber ein Anfang. Hierfür müssen extrem starke Laserkanonen um die Erde gebaut werden und so die mit Segeln versehene Raumfähre damit beschossen bzw. angetrieben werden. Das “Raumschiff“ enthält also keinen eigenen Antrieb. Die Reise zum Mars dauert hier weniger als einen Erdmonat. Das ist schon sehr gut. Meine Meinung dazu ist, dass für diesen Antrieb trotzdem keine langfristige Zukunft besteht – zumindest nicht in Hinsicht auf Raumfahrten außerhalb unseres Sonnensystems!

Die Theorie des Alcubierr’sche Antriebs

Eine Theorie mit Überlichtgeschwindigkeit zu reisen, wäre der Alcubierr’sche Antrieb mit Verbesserung von Van der Broeck. Hier wird um ein Objekt eine Blase erschaffen. Diese Blase verkleinert die Raumzeit vor der Blase und vergrößert sie wieder nach der Blase. Die Raumzeit wird manipuliert, die Reisezeit entsprechend verkürzt. Vermutlich muss hier exotische Materie mit negativer Energiedichte (keine Antimaterie!) verwendet werden, damit die mathematische Gleichung aufgeht. Kritiker haben hier etliche Wege gefunden, wie das nicht funktionieren kann. Entstehende Strahlung, zu hoher Energieverbrauch, fehlende exotische Materie und und und. Doch finde ich, die Grundzüge der Theorie sind durchaus vorstellbar.

Nur weil etwas abwegig erscheint, muss es nicht unmöglich sein.

Außerdem darf ich daran erinnern, dass damals auch alle dachten die Erde sei Flach wie eine Flunder. Hier wird es ähnlich sein.

Lichtgeschwindigkeit und darüber hinaus

Mit einer 3-fachen Lichtgeschwindigkeit, würde die Hinreise zu Alpha-Centauri also nur 1,5 Jahre in Erdzeit dauern. Mit einer 12-fachen nur noch 0,3 Jahre – also wenige Erdmonate. Eine beachtliche Geschwindigkeit!

Nehmen wir mal Kepler 425b, mit 1400 Lichtjahren Entfernung soll er einer der nächsten erdähnlichen Planeten sein.

Kepler 425b ist ein erdähnlicher Exoplanet, mit Vermutung auf Leben.

Mit einfacher Lichtgeschwindigkeit benötigen Astronauten gute 8 Jahre. Klingt nach wenig Zeit! Doch aufgepasst, auf der Erde vergehen 1400 Jahre! Alle Menschen die unsere Astronauten damals kannten, sind nach der Rückkehr mausetot. Vielleicht existiert nicht mal mehr die Erde, wie wir sie kannten. Das Problem ist aber auch, dass die Kommunikationsübertragung ebenso lang dauert – also mit Hin-und Rückflug 2800 Erdjahre.

Astronauten bleiben jünger, während die Menschen auf der Erde schneller altern.

Am Ende ist der Planet gar nicht mehr existent, denn was viele wissen, aber gerne oft vergessen wird, dass Licht eben auch nur mit Lichtgeschwindigkeit bei uns ankommt. Bei Kepler 425b sehen wir das Abbild auf dem Kepler-Teleskop vor 1400 “Lichtjahren“.  Alles was jeder Mensch in der Nacht am Sternenhimmel an leuchtenden Punkten sieht, ist eine Sternenkarte aus dem Antiquitätenmuseum.

Mars Dünen. Credits: JPL-Caltech

Mit 12-facher Lichtgeschwindigkeit bräuchten wir ca. 117 Erdenjahre zum Kepler 452b Planet. Vermutlich wären trotzdem alle bekannten Menschen tot. Zumindestens existiert dann noch die Erde und die Missionsdaten sind noch nicht in den Geschichtsbüchern. Um die Sache angenehmer zu machen und weiter schönzurechnen, bräuchten wir die 2000-fache Lichtgeschwindigkeit. 0,7 Erdenjahre würden wir dann nur noch benötigen.

Die Theorie der Wurmlöcher ist weit verbreitet.

Nicht umsonst verwenden die meißten Buchautoren & Filmemacher deshalb die Wurmloch-Technik.

Das Universum und noch viel weiter

Es gibt noch viel entferntere Orte wie etwa Messier 53, ein Kugelsternenhaufen mit einem schon allein 230 Lichtjahren großen Durchmesser und einer Entfernung von 60.000 Lichtjahren. Selbst mit 2000-facher Geschwindigkeit müssten die neugierigen Erdlinge 30 Erdjahre auf Ihre Antwort warten. Mit Apollo 10 ca. 1.643.143.766  Milliarden Erdenjahre.

Das Universum dehnt sich immer noch aus, die Entfernungen werden also immer grösser.

Amüsant finde ich auch die Tatsache, dass wenn sich das Universum wirklich ausdehnt, Messier 53 viel weiter von uns entfernt ist, als noch vor “60.000“ Jahren. Denn was wir am “Himmel“ sehen, ist eben ein Abbild vor 60.000 Erdjahren. Heute ist Messier 53 vielleicht schon 180.000 Lichtjahre von uns entfernt.

Übrigens, der bekannte “Rand“ der Galaxie soll 13.800.000.000 Millarden Lichtjahre von uns entfernt sein. Mit 5000-facher Geschwindigkeit bräuchten wir bis zum Ende 277.143.581 Millionen Erdjahre (gar nicht mal so viel). Mit 1-facher Lichtgeschwindigkeit wären das übrigens 1.385.717.909.690 Billionen Erdjahre. Wer so lange reist, muss sich ein paar mehr Marsriegel einpacken.

Besuch aus dem All

Wenn sich Außerirdische zu uns verirrt haben, sind sie auf jeden Fall extrem schlau. Denn sie haben einen Weg gefunden, um extrem große Entfernungen zu überwinden.

Warum sollten uns Aliens besuchen?

Mal ehrlich, außer zu Forschungszwecken, gibt es für sie keinen Grund uns zu besuchen. Was könnten wir einer so hoch entwickelten Spezies schon bieten? Welten bräuchten Sie nicht erobern, es gibt da draußen zahlreiche lebenswürdige Planeten, die sie mit ihrem Antrieb erreichen könnten.

Wir sind gespannt wie viel Jahrzehnte-, hunderte oder tausende die Menschheit braucht, um das zu erreichen und ich bin mir sicher, die Grenze wird nicht die mögliche Technologie sein, sondern im Zweifel der Mensch selbst.

Tipps | Videospiele ohne Programmierung selber erstellen

Ja das ist möglich und es gibt ein sehr umfassendes Angebot an Programmen zur Spieleerstellung. Die Angebote reichen von der 2D- bis zur 3D-Spieleentwicklung. In diesem Eintrag werde ich mich auf die 2D-Varianten konzentrieren.

Warum ein Spiel erstellen?

In erster Linie sollte die Entwicklung des eigenen „Meisterwerks“ natürlich Spaß machen. Du kannst eigene Ideen umsetzen, die es so in der Form vielleicht noch nicht gibt oder Du möchtest es einfach „besser“ machen.

Viele Plattformen wie beispielsweise Android oder iOS, bieten dem Entwickler ein breites Puplikum. Die Chance, dass es ein qualitativ sehr gutes Spiel bis ganz nach oben schafft, würde ich als sehr hoch einschätzen. Doch die Konkurrenz schläft nicht und mittlerweile gibt es ein immens großes Angebot.

Auch wenn der Umsatz bei mobilen Spielen jährliche Aufstiege verzeichnen konnte, so ist dies sicherlich auf das breite Spieleangebot und der gestiegenen Anzahl an Smartphonenutzer zurückzuführen.

Das mobile Gaming ist mittlerweile ein riesiger Markt.

Die Erfolgschancen sind also umso höher, je einzigartiger das Spiel ist. Doch was steckt hinter dem Feuerwerk der Unterhaltung und macht die Entwicklung auch Spaß?

Der Aufwand

Die meißten Baukästen bieten umfangreiche Drag & Drop Menüs und vereinfachen die Videospiel-Erstellung ungemein. Allerdings sollte ein Neuling die Sache nicht unterschätzen.

Als erstes muss eine Idee auf den Tisch und gestaltet werden. Jede Grafik muss also eigens mit Grafikprogrammen wie Gimp oder Photoshop erstellt werden. Natürlich können die Grafikaufträge an Externe vergeben werden, aber das ist weitaus teurer.

Die Oberfläche eines Baukastensystems. Credit: Construct, Scirra

Auch Musik- und Soundfiles müssen beschafft werden. Dann muss je nach Komplexität des Spiels, ein mehr oder weniger aufwändiger Pseudocode erstellt werden. Auch hier gilt, hinter dem Pseudocode der Baukästen steckt die Logik von Programmiersprachen und erfordert Einarbeitungszeit.

Die gewisse „Programmiersprachen-Logik“ muss man trotzdem verstehen.

Je nach Spieleerstellungsprogramm kann zusätzlich mit nativer Programmierung nachgeholfen werden. Das bedeutet, dass deutlich genauere Anpassungen möglich sind. Gamemaker bietet z. B. diese Möglichkeit. Zuletzt muss das entwickelte Spiel viel getestet werden, damit es den hohen Anforderungen des Marktes gerecht wird.

Ist es nicht besser zu programmieren?

Kurz gesagt, ja. Wer gut programmieren kann, sollte so vorgehen und zwar aus einfachen Gründen: Der selbst programmierte Code bietet bei guter Programmierung eine bessere Spieleperformance, wohingegen „Spielebaukästen“ nur bedingt optimiert werden können und deshalb etwas „langsamer“ sind. Bei den Baukästen stoßt Du sozusagen irgendwann an Ihre Grenzen, vor allem bei komplexeren Spielen.

Baukastensysteme stossen performancetechnisch irgendwann an ihre Grenzen.

Wobei Baukästen heutzutage ein negativ besetztes Wort ist, was aber bei den meißten Spielerstellungsprogrammen meines Erachtes nicht zutrifft. Manche Baukästen sind sehr mächtig und beinhalten vielfältige Möglichkeiten!

Die Recherche

Mein erstes Programm was ich mir installiert hatte, war Gamesalad. Von der Bedienung her hat es mir sehr gut gefallen. Gamesalad gibt es in zwei Versionen, einmal für Windows und einmal für Macintosh. Die Mac-Version ist immer die aktuellste, während die Windows-Version ein paar Versionen hinterherhinkt. Leider gab es auf meinem Windows-PC zu viele Probleme mit dem Programm, um angenehm arbeiten zu können. Deshalb musste ein anderes Programm her.

Ich habe mir weitere Programme wie Construct 2, Gamemaker und Stencyl angesehen. Jedes Programm hat natürlich seine individuellen Stärken und jeder muss für sich herausfinden, welches Entwicklungs-Programm am besten passt. Dabei kann sich jeder eine einfache Frage stellen: Was will ich damit erreichen?

Letztendlich habe ich Construct 2 als eines der Besten empfunden, auch wenn mich das Layout anfangs nicht sehr überzeugt hat. Nachdem ich jedoch ein paar Tage damit verbracht habe, ein eigenes kleines Test-Spiel zu erstellen, kann ich sagen: Ich bin begeistert.

Ein Beispiel: Construct 2

Die Möglichkeiten von Construct 2 sind wirklich sehr groß. Auf den ersten Eindruck mag das User Interface sehr überladen wirken, doch das täuscht. Beim genaueren hinsehen, wird einem schnell klar, dass vieles sehr durchdacht und logisch aufgebaut ist. Zudem erleichtern zahlreiche Symbole die Bedienung.

Beispiel Game Construct 3. Credits: Construct 3

Viele Nutzer sind über die Engine HTML5 nicht sehr begeistert, was die Performance angeht. Ich habe zwar bis jetzt noch kein Spiel für Googles Android oder Apples iOS herausgebracht, kann aber folgendes sagen: Im unteren Abschnitt des Programms, wird der ungefähre RAM-Verbrauch angezeigt. Ein Spiel für die mobilen Plattformen, sollte nicht mehr als 60-80 MB RAM verbrauchen, um auf möglichst vielen Geräten laufen zu können. Deshalb gibt es einige „Tricks“, um diesen Wert zu erreichen. So müssen zum Beispiel die eingefügten Bilder eine bestimmte Auflösung besitzen, welche durch 4 teilbar ist (z.B. 32×32, 64×64,…).

Auch bei Baukastensystemen, muss man gewisse Kniffe beherrschen.

Von diesen Performancetipps gibt es eine Menge und damit dürfte es auch mit HTML5 möglich sein, ein Spiel performant zu gestalten. Denn letzlich kommt es auf den Entwickler selbst an.

Fazit

Ich kann jedem, der ein Spiel ohne Programmierung erstellen möchte diese Option empfehlen. Allerdings sollten sich vor allem die Personen ohne  Programmiererfahrung auf viel Recherche einstellen. Beispielsweise ist die integration eines Highscores gar nicht so einfach. Anders gesagt, die Logik des Programmierens muss in etwa verstanden werden. So tauchen Begriffe wie Arrays, Integer, Boolean, uvm. unausweichlich auf und sind essentiel, um bestimmte Ziele umzusetzen. Doch die Fülle an Tutorials seitens der Community sind immens.

Begriffe wie Arrays, Integer, Boolean sind nach wie vor wichtig und sollten verstanden werden.

Das sollte Dich jedoch nicht abschrecken, denn die Entwicklung kann viel Spaß machen und schnelle Erfolge sind meißtens garantiert – zumal Du jedes Deiner Ergebnisse, sofort im Internetbrowser einsehen kannst.

Wer sofort einsteigen möchte, kann sich bei den meisten Gamemaker-Programmen die Free-Version runterladen. Speziell für Construct 2 bietet sogar die kostenlose „Virtual Academy“ von Microsoft einen Einstieg an unter: http://www.microsoftvirtualacademy.com/training-courses/developing-games-with-construct-2 (Stand: 22.01.2015).

Liste ausgewählter Programme

  • Construct 2
  • Gamemaker 2D
  • Gamesalad
  • Stencyl
  • FlowLab
  • Sploder
  • GameFroot
  • ClickTeam Fusion
  • LÖVE
  • Godot Engine
  • RPG Maker
  • 001 Creator
  • Blitz3D (Auch 2D Games)
  • GDevelop
  • Wintermute Engine Development Kit
  • Unity Engine (mit Add-Ons|Plugins)

Update

Mittlerweile hat sich der Markt noch mehr vergrössert, es gab viele Updates der Baukastensoftware. So gibt es beispielsweise neben Construct 2, nun auch das webbasierte Construct 3. Auch die starke Unity-Engine mit gewissen Baukasten Add-Ons kann für mobile Gaming verwendet werden.

Grundsätzlich hat sich an der Aussage dieses Artikels nicht viel verändert. Mittlerweile sind jedoch auch die Smartphones stärker geworden, was die Performance Puffer vergrössert und mehr Möglichkeiten für Entwickler bietet.

Der Markt hat mittlerweile aber grössere Anforderungen an die Qualität des Produkts wie Design, Musik, etc. Es dürfte also immer schwieriger werden aus der Masse herauszustechen und eine besondere Strategie sollte dafür gewählt werden.

TiRock7 – Studios