Tipps | Zu Räumedekoration

Nebst Geschirr, Teppich, Möbelstücke und vielen weiteren zahllosen Accessoires, sollte den Wandbildern die größte Aufmerksamkeit zukommen. Immerhin sind sie eine der aussagekräftigsten Dekomöglichkeiten die es gibt. Sie hängen meistens auf Augenhöhe und geraten so sehr lange in das zentrale Blickfeld des Betrachters.

Wandbilder sind zentraler Bestandteil von Räumen und sagen viel über Ihre Besitzer aus.

Doch was für Gefühle sollen beim Betrachter ausgelöst werden?

Die Aussage

Jedes Bild überträgt eine bestimmte Message, in die man mehr oder weniger hineininterpretieren kann. Beispielsweise eine idyllische Landschaft. Für manche ist es vielleicht einfach nur die Ruhe und Entspanntheit, welche ein Bild ausstrahlt. Diese Message soll auch auf den Betrachter übergehen.

Bei einem Landschaftsbild weiß der Betrachter sofort: Der Besitzer liebt das „grüne“ Erholung!

Eine Landschaft in der man sich verlieren, aus dem Alltag entschwinden kann. Ein Rückzugsort.

Doch nicht nur Landschaften können die Wände schmücken, sondern auch Tiere, Menschen, Gebäude, surreale Kunst, moderne Kunst, uvm.

Das Befinden

Nehmen wir nochmal das Landschaftsbild. Auf jedem Menschen wird dieses Bild mit seinen Farben und Formen eine andere Empfindung auslösen. Etwa weil jeder eine andere Geschichte hat, anders aufgewachsen ist und andere Werte hat.

Die Werte eines Menschen, entscheiden über die Gefühle beim betrachten eines Bildes.

So ist jemand der beispielsweise in einem Bauernhof aufgewachsen ist, entsprechend mehr mit grüner Umgebung vertraut als derjenige, welcher in einer Stadt aufgewachsen ist.

Bild in der Wohnung. Was löst es aus? Credit: Keresi72

Der Stadtmensch kann sich natürlich auch nach einer schöneren, ruhigeren Umgebung sehnen bzw. in den Urlaub fahren, abseits der vielen Straßen und dem Lärm. Genauso gut kann es umgekehrt sein oder viele weitere Gründe habe, warum sich jemand bei einem Gemälde unbehaglich oder positiv gestimmt fühlt.

Nicht die eigene Empfindungen auf jemand anderen übertragen.

Man sollte sich eben im Klaren sein, welches Befinden man in sich oder vielleicht bei anderen selbst auslösen möchte.

Der Restaurantbesitzer

Als ich einmal in einem italienischen Restaurant war, habe ich den Besitzer auf seine Bilder angesprochen. Es waren schöne typische Ölgemälde aus verschiedenen italienischen Regionen. Der Besitzer hatte sich diese Gemälde bei einem Künstler bestellt, nicht nur weil er sie gern mochte, sondern auch weil er italienischen Flair ausstrahlen wollte und genau das tat es.

Die Message eines Bildes ist wichtig für dein Business.

Es gab dem Ganzen noch das gewisse Etwas, eine Ausstrahlung von Authentizität und Glaubwürdigkeit.

Fazit

Schaue Dir handgefertigte Gemälde an. Überlege Dir, was in deine Räumlichkeiten reinpassen könnte. Farbe und Material spielen hier ebenfalls eine entscheidende Rolle. Ein Bild mit vielen Grünanteilen passt besser zu einem grünen Teppich.

Ein Bild kommt mehr zur Geltung, wenn die Umgebung darauf abgestimmt ist.

Vielleicht möchtest Du aber auch keine einfache Baumwollleinwand, sondern ein Motiv auf einer Aluminium- oder einer Glasplatte? Es gibt viele Möglichkeiten die Individualität zu unterstreichen.

Meine private Acrylbildersammlung findet ihr hier in der Galerie.

TiRock7 – Studios

Beitragsbild: ©Keresi72

Tipps | Autor werden

Der Prozess

Jeder der ein Buch schreibt und veröffentlicht, kann sich Autor nennen. Doch bis es dazu kommt, ist es ein weiter Weg. Du musst dir darüber im Klaren sein, dass Schreiben aus einer langen Lernkurve besteht. Manche müssen mehr dazu lernen, manche weniger. Um sich einen Überblick darüber zu verschaffen, habe ich ein paar Punkte zusammengeschrieben. Meiner Meinung nach setzt sich der Bearbeitungsprozess aus folgenden Punkten zusammen:

1) Der feste Wille ein Buch schreiben zu wollen

2) Die Idee/Konzeptausarbeitung

3) Das Schreiben

4) Die eigene (häufige) Überarbeitung

5) Lektorat (wenn möglich)

6) Rechtschreibung

7) Buchgestaltung

8) Veröffentlichung (mit oder ohne Verlag)

9) Marketing (!)

Der Kundenmarkt

Der Buchmarkt ist gewaltig und als 1999 eines der ersten Lesegeräte für E-Books erschien, wurde das Angebot nochmals erweitert. Solltest Du dir also Sorgen machen, dass Dein Buch nicht genug Leser finden könnte, muss ich Dich „leider“ enttäuschen: Es gibt zum Glück genug Leser! Andererseits wird ein sehr gutes qualitatives Werk vorausgesetzt, denn hier ist der stark umkämpfte Markt hart wie Granit!

Ohne Verlag musst Du zudem ebensoviel Zeit in Marketing investieren, mit Verlag kann es durchaus nicht Schaden auch selbst aktiv zu werden.

Du musst dein Buch bekannt machen.

Empfehlungen sinnvoll?

Jeder lässt individuelle Punkte einfließen, die zum Erfolg führen. Fragen wie „Wann überlege ich mir einen Buchtitel?“, „Schreibe ich ein Konzept?“ oder „Wie oft muss ich das Buch Korrekturlesen?“, geben eine Richtung vor, sind jedoch erstmal nicht so von Bedeutung. Natürlich gibt es Leitlinien und Empfehlungen für angehende Autoren, allerdings sollte jeder für sich persönlich entscheiden wie sinnvoll das für das eigene Buch ist. Für mich persönlich ist es sehr schwierig ohne ausgearbeitetes Konzept ein Buch zu schreiben! Für manche kann das sogar die bessere Methode sein, denn der Vorteil dabei ist: Du schreibst und bist aktiv!

Die Planung

Die eigenen Überlegungen, wie Du es am besten bewerkstelligen kannst ein Buch zu schreiben, können am Anfang sehr blockieren. Deshalb bietet es sich an, zuerst einige Kurzgeschichten zu schreiben oder als Kinderbuchautor seine ersten Bilder zu skizzieren.

Kurzgeschichten helfen für den Einstieg.

Hier merkst Du ganz schnell, was Ihnen liegt und was nicht. Und das Beste: Es ist keine verlorene Zeit, immerhin kannst Du bereits den ersten Durchbruch einer abgeschlossenen Kurzgeschichte verzeichnen. Außerdem kannst Du so nach und nach Deinen eigenen Schreib- oder Zeichenstil entwickelst und andere Leute können Dir Feedback geben. Sollte es dann zu einem richtigen Roman, Kurzroman oder Kinderbuch kommen, welchen du dann veröffentlichen möchtest, hast Du so mehr Ressourcen für Deine „großen“ Roman. Einfach aus dem Grund, weil Du schon Erfahrung hast und Du dir darüber weniger Gedanken machen musst.

Dabei bleiben ist wichtig

Wenn Du erst einmal angefangen haben, ist der erste große Schritt schon getan. Du hast gezeigt, dass Du es einigermaßen ernst meinst. Jetzt heißt es: Dabei bleiben. Doch wie schaffst Du das? Stell Dir die Frage, was Dich zum Schreiben oder Gestalten motiviert. Einen Anreiz, der Dich dazu verleitet zu sagen „Jetzt schreibe ich weiter!“.

Durchaltevermögen ist das schwierigste. Aber das ist bei allem so!

Der wohl beste Anreiz für die meißten dabei Spaß zu haben ist schlichtweg, dass es ein Hobby ist und keine Arbeit die DU jetzt erledigen “ müsstest“. Bei manchen Menschen ist das vielleicht weniger oder stärker ausgeprägt. Da gilt es dann nachzuhelfen. Gibt es ein bestimmtes Thema das Dich brennend interessiert? Eine bestimmte Fantasie, die durch Deinen Kopf geistert? Der Gedanke ein eigenes Buch in den Händen zu halten? Finde es heraus und halte Deine wichtigen Punkte bzw. Anreize immer vor Augen.

Wenn etwas Spass macht, ist es einfacher durchzuhalten.

Und wenn Du sagst „Ich könnte doch jetzt noch das und das tun, ich habe keine Zeit“, dann denke einfach: „Was würde ich sonst tun?“. „Was ist so wichtig, dass du Deinem „Hobby“ nicht nachgehen kannst?“. „Ist es wirklich so wichtig?“ Nach dem ersten Buch oder Kurzgeschichte kannst du besser darüber urteilen, ob es die ganze Sache für Dich Wert war oder nicht. Aber: Tu es einfach und denke nicht zu viel nach!

Fazit

Wenn Du dich einmal dafür entschieden hast ein Buch zu schreiben, solltest Du es auch zu Ende bringen. Werden Dir im besten Fall vorher darüber klar, ob Du Energie und Zeit hinein investieren wollen und wenn ja, dann bleibe dabei. Wenn Du es nicht weißt, schreib etwas kleines, dann weißt Du es ganz bestimmt. Ob Du jetzt einen Monat dafür brauchst oder zwei Jahre, ist dabei völlig egal.

Am Anfang ist eine Kurzgeschichte mit maximal zehn DINA4-Seiten, die allerbeste Möglichkeit um das herauszufinden. Und lasse Dich nicht entmutigen, wenn die erste Geschichte vielleicht nicht so gelungen ist und sie mehrmals auf Grund des Feedbacks überarbeiten musst. Du wirst mit jedem Satz den Du schreibst besser!